Ich werde also in wenigen Monaten meine mittlere reife
haben. Eigentlich sollte ich schon lange wissen was ich werden will und auch
eine Ausbildung haben. Weis ich aber nicht und viele meiner Mitschüler auch
nicht. Deshalb wird über die Hälfte meines Jahrgangs (ca. 130-150 Schüler und
Schülerinnen) entweder weiter aufs Gymnasium oder die FOS gehen. Die wenigsten
machen dies, weil sie jetzt schon wissen dass sie studieren wollen. Nein, die
meisten wissen einfach noch nicht was
sie in Zukunft machen wollen. Die Entscheidung kommt einem so endgültig vor, dass man sie
noch nicht fällen will. Für die Berufe
die mich interessiert hätten( ua. Mediengestalterin und Buchhändlerin) benötigt
man zudem noch mindestens Fachabitur um
reelle Chance auf eine Lehrstelle zu
haben.
Wer nichtmehr zur Schule gehen will und trotzdem noch nicht
weiß, was er werden will macht ein freiwilliges, soziales Jahr, hat somit noch
ein Jahr Zeit zum Überlegen und verdient Geld ohne sich langfristig entscheiden
zu müssen.
Ungefähr ein Drittel aller die dieses Jahr an meiner Schule
ihren Abschluss machen wird, wird sofort eine Lehre anfangen wobei da noch diejenigen die auf eine berufliche Schule
gehen werden miteigerechnet sind.
Ich für meinen Teil werde auf eine FOS gehen, auch wenn ich
die Noten dank meines grandiosen Schuljahresstarts noch nicht ganz habe. Ich
bin zuversichtlich, dass ich es schaffe. Muss ich ja, denn einen Plan B hab ich
nicht.
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